Himbeer-Schoko-Cupcakes (vegan möglich)

Tatsächlich backe ich diese Cupcakes gerne für Freunde, obwohl ich die Kombination von Schokolade und Obst selbst fast nie mag. Eigentlich nur Schoko mit Kirsch. Heute stelle ich euch das Rezept für – laut meiner Freunde – sehr leckere Schokomuffins mit Himbeerfrosting vor. Man kann sie auch vegan zubereiten (siehe unten nach der Linie). Auf dem Foto sehr ihr sogar die vegane Variante. Natürlich ist es dasselbe Rezept für den Muffin und das Frosting, das ihr schon von anderen Beiträgen hier kennt. Daher weiß ich auch, dass alles gut schmeckt. Hier wurde neu kombiniert. Schwierigkeitsgrad ist 2, weil ihr einen Himbeerpudding zubereiten müsst.

Ich empfehle, zuerst das Frosting zuzubereiten. So geht’s:

  • ein Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 300 Gramm aufgetaute Himbeeren aus der Tiefkühlung
  • 50 Milliliter Milch
  • 80 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Quark, Frischkäse natur oder Mascarpone (oder Mischungen daraus)
  • 80-100 Gramm Puderzucker (je nach dem, wie süß ihr es wollt. Nehmt erstmal 80 Gramm und fügt bei Bedarf mehr hinzu)

Den Saft der Himbeeren etwas abgießen. Die Himbeeren mit einem Pürierstab gut durch pürieren. Dann durch ein Sieb hindurch in einen kleinen Kochtopf geben (es sollen keine Kerne in das Frosting). Nun den Zucker, die Milch und das Puddingpulver mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die pürierten Himbeeren langsam erhitzen. Wenn sie fast kochen, Temperatur etwas reduzieren und das angerührte Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren. Es dauert einige Minuten, bis die Masse bindet und ein fester Pudding entsteht. Dabei kann es auch ansetzen, also immer tapfer weiter rühren. Wenn alles wie Pudding ist, sofort in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Ihr könnt die Masse auch über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen (natürlich erst in den Kühlschrank geben, wenn sie Raumtemperatur hat). In der Zwischenzeit könnt ihr in Ruhe die Muffins backen. Wenn die Muffins fertig sind und auskühlen, müsst ihr den fertigen Himbeerpudding mit dem Mixer nochmal gut verrühren. Dann Puderzucker und Quark o. Ä. mit dem Mixer unterrühren. Gut verrühren. Das war der etwas aufwändigere Teil 

Für den Muffin benötigt ihr:

  • 140 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 50 Gramm Backkakao
  • 150 Gramm Zucker
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 40 Milliliter Milch
  • 100 Gramm geraspelte oder gehackte Schokolade zartbitter

Mehl, Kakao und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. Zucker und Eier mit dem Mixer gut und lange verrühren. Nun die Mehlmischung und die Milch dazu geben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen).

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, das fertige Frosting in eine Spritztülle o. Ä. geben und auf die Cupcakes spritzen. Mit Schokoladenherzen, Schokoladensplittern oder was euch sonst so einfällt garnieren.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!

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Vegane Variante

Ich empfehle, zuerst das Frosting zuzubereiten. So geht’s:

  • ein Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 300 Gramm aufgetaute Himbeeren aus der Tiefkühlung
  • 50 Milliliter stilles Wasser (Leitungswasser)
  • 80 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Soyananda pur oder anderer veganer Frischkäse
  • 80-100 Gramm Puderzucker (je nach dem, wie süß ihr es wollt. Nehmt erstmal 80 Gramm und fügt bei Bedarf mehr hinzu)

Den Saft der Himbeeren etwas abgießen. Die Himbeeren mit einem Pürierstab gut durch pürieren. Dann durch ein Sieb hindurch in einen kleinen Kochtopf geben (es sollen keine Kerne in das Frosting). Nun den Zucker, das Wasser und das Puddingpulver mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die pürierten Himbeeren langsam erhitzen. Wenn sie fast kochen, Temperatur etwas reduzieren und das angerührte Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren. Es dauert einige Minuten, bis die Masse bindet und ein fester Pudding entsteht. Dabei kann es auch ansetzen, also immer tapfer weiter rühren. Wenn alles wie Pudding ist, sofort in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Ihr könnt die Masse auch über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen (natürlich erst in den Kühlschrank geben, wenn sie Raumtemperatur hat). In der Zwischenzeit könnt ihr in Ruhe die Muffins backen. Wenn die Muffins fertig sind und auskühlen, müsst ihr den fertigen Himbeerpudding mit dem Mixer nochmal gut verrühren. Dann Puderzucker und veganen Frischkäse mit dem Mixer unterrühren. Gut verrühren. Das war der etwas aufwändigere Teil 😉

Für den Muffin benötigt ihr:

  • 190 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 60 Gramm Backkakao
  • 150 Gramm Zucker
  • 160 Gramm weiches Alsan
  • 3 Eier Ei-Ersatz von DM
  • 250 Milliliter Mineralwasser
  • 100 Gramm geraspelte oder gehackte Schokolade zartbitter

Mehl, Kakao, Zucker und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel die 3 Tütchen Ei-Ersatz mit 150 Millilitern Mineralwasser anrühren (weitere 100 werden später benötigt). Alsan hinzugeben und gut mixen.  Nun die Mehlmischung und die weiteren 100 Milliliter Mineralwasser dazugeben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren,bis eine einheitliche Masse entsteht. Zum Schluss die Schokolade unterheben.

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen).

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, das fertige Frosting in eine Spritztülle o. Ä. geben und auf die Cupcakes spritzen. Mit Schokoladenherzen, Schokoladensplittern oder was euch sonst so einfällt garnieren.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!

Vegan backen – „schmeckt nicht“ war gestern!

Hallo zusammen,

ich poste hier ja die meisten meiner Rezepte in der nicht-veganen und darunter in der veganen Variante. Warum eigentlich? Also, ich bin kein Veganer, aber viele meiner Freunde. Und die möchte ich natürlich auch glücklich machen mit meinen Cupcakes und Muffins :). Deswegen übe ich noch viel und finde nach und nach die besten Produkte und Vorgehensweisen beim veganen Backen heraus.

„Vegan“ bedeutet bei mir übrigens überhaupt nicht automatisch „gesund“ oder gesünder. Ich benutze genau so viel Zucker und normales Mehl wie für die nicht veganen Leckereien. Natürlich steht jedem frei, Vollkornmehl und Agavendicksaft o. Ä. zu verwenden, aber wenn ich ehrlich bin schmeckt mir das dann nicht mehr (wie gesund trotzdem schmeckt könnt ihr in meinem Beitrag „Gesünder backen geht auch“ nachlesen).

Ein paar Tipps und Details zu den bisher in meinen Rezepten genannten Produkten (Hinweis: ich habe keine Sponsoren und empfehle nur Produkte, dich ich getestet und deswegen für gut befunden habe):

  • Generell empfehle ich euch als Ersatz für Eier den Ei-Ersatz von DM („Nicole Gärtner“). Alternativ und günstiger kann man auch mit Sojamehl oder Süßlupinenmehl backen. Süßlupinenmehl ist der Hauptbestandteil des Produkts von DM. Diese Mehle gibt es derzeit nur in großen Packungen und sind nach dem Öffnen nur 3 Monate haltbar. Da ich ja kein Veganer bin habe ich es aufgrund der kurzen Haltbarkeit noch nicht ausprobiert. Das möchte ich aber noch, denn der Ei-Ersatz in den Tütchen ist recht teuer und das viele Plastik ist natürlich auch nicht gut für die Umwelt. Und den Unterschied im fertigen Cupcake schmeckt man nun wirklich nicht 🙂
  • Für ein Ei nimmt man ein Päckchen oder 5 Gramm Ei-Ersatzpulver. Dieses wird mit 50 Millilitern Mineralwasser mit dem Mixer verrührt. In meinen Rezepten nehme ich normalerweise 3 Eier. Das bedeutet also 15 Gramm Pulver und 150 Milliliter Mineralwasser. Sprudelndes Mineralwasser ist gemeint, nicht stilles oder „medium“.
  • Mir wurde auch der Tipp gegeben, dass Banane oder Apfelmus als Ei-Ersatz funktioniert. Ich finde es aber nicht so gut wie das Pulver und benutze daher kein Obst als Ei-Ersatz.
  • Als Ersatz für Butter verwende ich ausschließlich Alsan. Es schmeckt meiner Meinung nach am Besten. Die möglichst zimmerwarme Butter bzw. Alsan gebt ihr zum fertig angerührten Ei-Ersatz.
  • Alle trockenen Zutaten werden in einer anderen Schüssel verrührt und dann zu den flüssigen gegeben. Hinzu kommen nochmal 100 Milliliter Mineralwasser. Nicht zu lange rühren.
  • Bei den veganen Rezepten nehme ich 50 Gramm Mehl mehr. Sonst sind sie mir zu klein.
  • Ich benutze oft Frischkäse für Frostings. Man kann ersatzweise den „Simply V natur“ benutzen. Er ist nicht so teuer und es gibt ihn oft in Supermärkten wie Rewe. Nun habe ich aber den veganen Frischkäse von Soyananda entdeckt und finde ihn deutlich besser. Er ist teurer und es gibt ihn nur im Bioladen oder im Internet, aber er hat im Gegensatz zum Simply V in den Frostings keinen chemischen Beigeschmack.
  • Manche fertigen Deko-Produkte sind nicht vegan, z. B. kleine Zuckeraugen o. Ä. Oft ist Gelatine unter den Inhaltsstoffen. Also haltet die Augen auf.

Das waren meine Tipps fürs vegane Backen. Macht euch und eure veganen Freunde glücklich, probiert es aus!

Viel Spaß beim Backen 🙂

Vegane Erdbeer-Vanille-Cupcakes mit zitronigem Frischkäsekern. Fruchtiger Hochgenuss 🙂

Raffaello Cupcakes (vegan möglich)

Wer mag gerne Raffaello? Dann sind diese Cupcakes genau das Richtige! Schwierigkeitsgrad ist 1, also sehr, sehr einfach :). Wenn man das Rezept vegan macht, kann man nicht mit einem normalen Raffaello dekorieren, weil dieses nicht vegan ist. Ich wette aber, man kann sie auch selbst vegan zubereiten. Das habe ich nur noch nicht gemacht.

Für den Muffin benötigt ihr:

  • 150 Gramm Mehl (vegane Variante: 200 Gramm)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 50 Gramm Kokosraspeln
  • 140 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Fläschchen Buttervanille-Aroma
  • 150 Gramm weiche Butter (für die vegane Variante Alsan o. Ä. und dann 160 Gramm)
  • 3 Eier (für die vegane Variante Ei-Ersatz von DM)
  • 40 Milliliter Milch (vegane Variante: 100 Milliliter Mineralwasser zusätzlich zu den 150, die ihr für das Anrühren des Ei-Ersatzpulvers benötigt. Insgesamt 250 Milliliter.)

Nicht-vegane Variante: Mehl, Kokosraspeln und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Aroma und Eier mit dem Mixer gut und lange verrühren. Nun die Mehlmischung und die Milch dazu geben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Den Teig dann in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen).

Vegane Variante: Mehl, Kokosraspeln, Zucker, Vanillezucker und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel Tütchen 3 Ei-Ersatz mit 150 Millilitern Mineralwasser anrühren. Alsan und Vanillearoma hinzugeben und gut mixen.  Nun die Mehlmischung und die weiteren 100 Milliliter Mineralwasser dazu geben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Den Teig dann in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen.

Während die Muffins backen, wird das Frosting zubereitet. Ihr benötigt:

  • 220 Gramm Kokos-Mandel-Creme von Rapunzel (die ist vegan und kann man im Bioladen oder im Internet kaufen)
  • 80 Gramm Philadelphia (vegane Variante: Soyanada oder anderer veganer Frischkäse)
  • 30 Gramm Puderzucker (nach Bedarf auch mehr)
  • 50 Gramm Butter (vegane Variante: Alsan)
  • zur Verzierung 12 Raffaello

Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Mixer verrühren. Sollte das Frosting recht flüssig sein, einfach für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das Frosting in eine Spritztülle o. Ä. geben und auf die fertigen, komplett ausgekühlten Muffins spritzen. Ein Raffaello drauf geben und fertig :). Ggf. vegane Raffaellos selbst machen und damit dekorieren.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!

Muffins – ein Grundrezept, viele Variationen :) (vegan möglich)

Ich backe natürlich auch sehr gerne Muffins und nicht nur Cupcakes. Sie sind ebenfalls sehr vielseitig und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich zeige euch jetzt mein Grundrezept für 12 Muffins und mache euch dann Vorschläge für verschiedene Muffins. Ihr benötigt:

  • 250 Gramm Mehl
  • 3 Teelöffel Backpulver
  • 150 Gramm Zucker
  • 3 Eier (für die vegane Variante Ei-Ersatz, z. B. von DM verwenden)
  • 150 Gramm Butter (für die vegane Variante Alsan verwenden)
  • 40 Milliliter Milch (für die vegane Variante Sojamilch o. Ä. verwenden oder nichts, wenn ihr z. B. den Ei-Ersatz von DM nehmt, da ihr dann mit Mineralwasser arbeitet)

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel mischen. Zucker, Butter und Eier in einer größeren Schüssel gut mit dem Mixer vermischen. Dann die Mehlmischung hinzu geben und die Milch. Ich verrühre das Ganze immer ohne den Mixer an zu stellen, damit das Mehl nicht aufwirbelt und zum Schluss nur ganz kurz nochmal mit dem eingeschalteten Mixer. Bei 180 Grad Umluft 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

So, das wäre nun ja langweilig. Wie wäre es also mit Blaubeermuffins wie auf dem Foto (auch Heidelbeermuffins genannt)? Ihr benötigt ein Päckchen Vanillezucker und Vanillepulder oder Vanillearoma, die ihr schon mit dem Zucker, der Butter und den Eiern verrührt. Wenn der Teig ganz fertig ist, gebt ihr 200 Gramm Heidelbeeren hinzu, und zwar entweder direkt aus dem Tiefkühlfach oder frische. Die Beeren nur kurz untermischen, dann alles sofort in Muffinförmchen geben, die sich in einem Muffinblech befinden. Nach Belieben mit etwas Hagelzucker bestreuen. 

Weitere Vorschläge mit Obst: Äpfel (und Zimt, dazu Streusel oben drauf), Pfirsichstückchen, Kirschen oder Zitrone (hierfür Abrieb und Saft verwenden und am Besten einen Zuckerguss machen). Nicht mehr als 200 Gramm Obst verwenden.

Für Schokomuffins nehmt ihr 50 Gramm weniger Mehl, dafür gebt ihr 50 Gramm Backkakao hinzu sowie eine Tafel klein gehackte Schokolade. Ihr könnt auch Stracciatella-Kirsch-Muffins machen, indem ihr wie beschrieben Kirschen und 100 Gramm geraspelte Schokolade hinzugebt. Das Ganze wenn die Muffins fertig und ausgekühlt sind noch mit einem Schokoguss glasieren und fertig. 

Natürlich könnt ihr mit gemahlenen Mandeln, Rosinen, Kokosraspeln, geraspelten Möhren und so weiter arbeiten. Ich werde nach und nach Rezepte einstellen, falls ihr unsicher bzgl. der Mengen seid.

Viel Spaß beim Backen! 🙂

Gesünder backen geht auch :)

Die nackte Wahrheit ist: Cupcakes sind nicht kalorien- und fettarm :(. Zumindest nicht so, wie ihr hier die Rezepte findet. Klar, wer das fruchtige Himbeer- oder Erdbeerfrosting mit Quark zubereitet spart Kalorien und Fett. Aber heute zeige ich euch, wie ihr wirklich diätkompatibel backen könnt. Die Jahre, in denen ich essen konnte, was ich wollte, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen, sind leider vorbei. Daher gönne ich mir natürlich hier und da mal einen meiner Cupcakes, aber ich zähle schon lange Kalorien, weil es bei mir mit dem Gewicht ganz schnell rauf geht, wenn ich es nicht tue. Muffins lassen sich allerdings wunderbar kalorien- und fettarm und tatsächlich auch gesund zubereiten. Wie das geht, zeige ich euch in diesem Beitrag. Wichtige Info: Ich werde nicht gesponsort und alle Produkte, die ich nenne, nenne ich auf freiwilliger Basis, weil ich sie einfach gut finde. So, dass muss man ja jetzt so schreiben.

Kalorien- und fettarme Muffins

Zunächst einmal stelle ich euch Produkte vor, mit denen ihr sehr gut Zucker und Fett reduzieren bzw. ersetzen könnt. Statt Butter verwende ich „Lätta mit Butter“. Damit schmecken die Muffins immer noch top. Andere Halbfett-Produkte funktionieren sicher auch gut. Früher hatte ich die Halbfettbutter von „du darfst“, aber sie ist nicht vegetarisch. Mein Liebster ist aber Vegetarier und isst die Muffins mit, daher die oben genannte Alternative. Nun zum zweiten Ersatzprodukt: Xucker und Xucker light. Das sind Xylit und Erythrit und sie haben die Konsistenz von Zucker, sind aber gesünder und deutlich kalorienärmer als Zucker (Xucker 40% weniger Kalorien und die light Version hat keine Kalorien). Die Produkte gibt es z. B. bei DM oder Rewe. Man kann sie auch im Internet bestellen. Billig sind sie leider nicht, aber vertraut mir – man schmeckt nicht, dass kein richtiger Zucker drin ist :). Damit es gut schmeckt verwende ich immer etwa 1/3 Zucker, 1/3 Xucker und 1/3 Xucker light (wobei letztere süßer sind und man weniger nimmt). Natürlich könnt ihr auch nur die Ersatzprodukte oder eins davon verwenden. Es gibt auch günstigeren „Birkenzucker“ (so heißt Xucker ebenfalls), der tut’s auch. Was ich nur nicht mag ist Süßstoff oder Stevia.

Nun ein Grundrezept für 12 Muffins mit Angabe, wie man es kalorien- und fettreduziert machen kann und womit:

  • 250 Gramm Mehl
  • 3 Teelöffel Backpulver
  • 150 Gramm Zucker bzw. nun 40 Gramm Xucker, 40 Gramm Zucker, 50 Gramm Xucker light
  • 3 Eier, für die kalorienarme Variante 2
  • 150 Gramm Butter bzw. Lätta mit Butter
  • 40 Milliliter fettarme Milch (1,5% Fettanteil)

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel mischen. Zucker, Butter und Eier in einer größeren Schüssel gut mit dem Mixer vermischen. Dann die Mehlmischung hinzu geben und die Milch. Ich verrühre das Ganze immer ohne den Mixer an zu stellen, damit das Mehl nicht aufwirbelt und zum Schluss nur ganz kurz nochmal mit dem eingeschalteten Mixer. Das Rezept hat etwa 150 Kalorien (Zum Vergleich: Cupcakes von mir haben teilweise über 500). Bei 180 Grad Umluft 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

So, das wäre nun ja langweilig. Die einfachste Kalorienarme Variante wäre nun, noch etwas Vanillepulver, Vanillepaste und/oder Buttervanille-Aroma sowie 200 Gramm Heidelbeeren direkt aus dem Tiefkühlfach oder frische hinzuzugeben. Die Beeren nur kurz untermischen, dann alles sofort in Muffinförmchen geben, die sich in einem Muffinblech befinden. Nach Belieben mit etwas Hagelzucker bestreuen (für die kalorienarme Variante nur ganz wenig, nur für die Optik!). 

Gesund, kalorien- und fettarm

Ihr macht alles wie oben beschrieben, verwendet aber Vollkornmehl, oder zur Hälfte Vollkornmehl; Dinkel- und/oder Dinkelvollkornmehl halb/halb; 200 Gramm Mehlsorten, dazu 50 Gramm Haferflocken oder gemahlene Mandeln. Wenn ihr nichts von Zuckerersatzprodukten haltet, könnt ihr wunderbar Kokosblütenzucker verwenden. Honig verliert seine guten Eigenschaften beim Backen, geht aber natürlich auch. Oder Agavendicksaft – was immer euch schmeckt.

Nun noch ein besonders guter Tipp, um ganz natürlich ohne Industriezucker zu süßen: Ich habe mich mal eine Zeit lang nach Paleo ernährt. Hier wird mit pürierten Datteln gesüßt. Das schmeckt wirklich großartig. Nun ernähre ich mich aber nicht mehr danach und es ist mir zu umständlich, die Datteln zu pürieren (vor allem muss der Mixer ja wieder sauber werden ;)), aber ich wollte es euch mal als hervorragende Alternative zu Zucker aufzeigen. Nehmt einfach je nach Geschmack für ein normales Muffinrezept (also 12 Muffins) zwischen 100 und 150 Gramm.

Ich hoffe, dieser Beitrag lässt das eine oder andere Herz höher schlagen. Für mehr Inspirationen, wie man das Grundrezept für Muffins variieren kann, folgt ein separater Beitrag „Muffins“.

Viel Spaß beim Backen! 🙂

Schwarzwälder Kirsch Cupcakes (vegan möglich, mit und ohne Alkohol möglich)

Dieses Rezept hat den Schwierigkeitsgrad 2, weil man die Kirschfüllung extra zubereiten muss. Das Frosting und der Muffin sind besonders leicht zu machen :). Die vegane Variante findet ihr unterhalb der Trennlinie.

Für den Muffin benötigt ihr:

  • 140 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Backkakao
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 60 Gramm geraspelte Schokolade zartbitter
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 40 Milliliter Milch
  • 150 Gramm Zucker

Ihr vermischt zunächst die trockenen Zutaten (Mehl, Backkakao und Backpulver) miteinander in einer kleinen Schüssel. Dann in einer separaten Schüssel Zucker, Eier und die weiche Butter mit dem Mixer gut verrühren (ruhig 1 Minute auf höchster Stufe rühren). Dann gebt ihr die trockenen Zutaten hinzu und die Milch. Ich verrühre immer erst alles ohne den Mixer einzuschalten, damit das Mehl nicht aufwirbelt. Dann den Mixer einschalten. Nicht zu lange rühren, sondern so, dass gerade alles vermischt ist. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unterrühren. 

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. In den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen geben und 20-25 Minuten backen (nicht zu lange, aber jeder Ofen bäckt etwas anders, also macht einfach nach 20 Minuten eine Garprobe mit einem Zahnstocher).

Währen die Muffins backen, stellt ihr die Kirschfüllung her. Hierfür benötigt ihr:

  • 1/2 Glas eingelegte Kirschen und die Flüssigkeit davon
  • 2 Esslöffel Speisestärke
  • 30 Gramm Zucker
  • nach Belieben einen Schuss Kirschwasser oder auch nicht 🙂

150 Milliliter Kirschsaft mit Speisestärke und Zucker in einem kleinen Topf glatt rühren und langsam erhitzen, bis die Flüssigkeit bindet. Für die Variante mit Alkohol jetzt das Kirschwasser hinzu gebenund gut verrühren. Topf vom Herd nehmen und die Kirschen einrühren. Die Masse abkühlen lassen. Wenn die Muffins fertig und ebenso abgekühlt sind, mittels eines „Cupcake-Corers“, eines Apfel-Ausstechers oder eines Messers eine Mulde in den Muffin schneiden und die Füllung hinein geben. 12 Kirschen für die Deko übrig lassen.

Abschließend muss noch das Frosting hergestellt werden. Hierfür benötigt ihr:

  • 200 Gramm Frischkäse natur
  • 140 Gramm weiche Butter
  • 80-100 Gramm Puderzucker, je nach dem wie süß ihr es wollt
  • gemahlene Vanille oder Vanilleextrakt (kann man auch weg lassen)

Alle Zutaten einfach in einer Schüssel mit dem Mixer verrühren. Das Frosting ist sofort spritzfähig. Gebt es in eine Spritztülle o. Ä. und auf die fertigen Muffins.  Abschließend werden die Cupcakes dekoriert. Ihr benötigt:

  • etwas Raspelschokolade zartbitter

Und die oben erwähnten 12 Kirschen. Am Besten erst die geraspelte Schokolade auf das Frosting geben und zum Abschluss mit einer Kirsche dekorieren. Zu Halloween hatte ich allerdings Messer aus Zucker wie man auf dem Bild unten sieht. Die gibt’s im Internet und sind nicht vegetarisch/vegan. Das „Blut“ ist einfach aus Puderzucker, ganz wenig Zitronensaft und roter, flüssiger Lebensmittelfarbe.

Viel Spaß beim Backen 🙂

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Dieses Rezept hat den Schwierigkeitsgrad 2, weil man die Kirschfüllung extra zubereiten muss. Das Frosting und der Muffin sind besonders leicht zu machen 

Für den Muffin benötigt ihr:

  • 190 Gramm Mehl
  • 60 Gramm Backkakao
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 60 Gramm geraspelte Schokolade zartbitter
  • 160 Gramm weiches Alsan verwenden
  • 3 Ei-Ersatz, z. B. von DM
  • 250 Milliliter Mineralwasser
  • 150 Gramm Zucker

Ihr vermischt zunächst die trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Backkakao und Backpulver) miteinander in einer kleinen Schüssel. Dann in einer separaten Schüssel Ei-Ersatz gemäß Anleitung zubereiten (also mit 150 Millilitern Mineralwasser anrühren). Nun das weiche Alsan dazugeben und mit dem Mixer verrühren. Dann gebt ihr die trockenen Zutaten hinzu und die restlichen 100 Milliliter Mineralwasser. Ich verrühre immer erst alles ohne den Mixer einzuschalten, damit das Mehl nicht aufwirbelt. Dann den Mixer einschalten. Nicht zu lange rühren, sondern so, dass gerade alles vermischt ist. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unterrühren. 

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. In den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen geben und 20-25 Minuten backen (nicht zu lange, aber jeder Ofen bäckt etwas anders, also macht einfach nach 20 Minuten eine Garprobe mit einem Zahnstocher).

Währen die Muffins backen, stellt ihr die Kirschfüllung her. Hierfür benötigt ihr:

  • 1/2 Glas eingelegte Kirschen und die Flüssigkeit davon
  • 2 Esslöffel Speisestärke
  • 30 Gramm Zucker
  • nach Belieben einen Schuss Kirschwasser oder auch nicht 

150 Milliliter Kirschsaft mit Speisestärke und Zucker in einem kleinen Topf glatt rühren und langsam erhitzen, bis die Flüssigkeit bindet. Für die Variante mit Alkohol jetzt das Kirschwasser hinzu geben und gut verrühren. Topf vom Herd nehmen und die Kirschen einrühren. Die Masse abkühlen lassen. Wenn die Muffins fertig und ebenso abgekühlt sind, mittels eines „Cupcake-Corers“, eines Apfel-Ausstechers oder eines Messers eine Mulde in den Muffin schneiden und die Füllung hinein geben. 12 Kirschen für die Deko übrig lassen.

Abschließend muss noch das Frosting hergestellt werden. Hierfür benötigt ihr:

  • 200 Gramm Soyananda pur oder anderer veganer Frischkäse
  • 140 Gramm weiches Alsan
  • 80-100 Gramm Puderzucker, je nach dem wie süß ihr es wollt
  • gemahlene Vanille oder Vanilleextrakt (kann man auch weg lassen)

Alle Zutaten einfach in einer Schüssel mit dem Mixer verrühren. Das Frosting ist sofort spritzfähig. Gebt es in eine Spritztülle o. Ä. und auf die fertigen Muffins.  Abschließend werden die Cupcakes dekoriert. Ihr benötigt:

  • etwas Raspelschokolade zartbitter

Und die oben erwähnten 12 Kirschen. Am Besten erst die geraspelte Schokolade auf das Frosting geben und zum Abschluss mit einer Kirsche dekorieren.

Viel Spaß beim Backen 

Für Halloween habe ich aus Puderzucker, Kirschsaft und roter Lebensmittelfarbe „Blut“ hergestellt. Die Messer findet man im Internet. Sie sind von DecoCino Zuckerdekor Messer. Sie sind übrigens nicht vegan oder vegetarisch, da sie Gelatine enthalten.

Erdbeer-Vanille-Cupcakes mit zitronigem Frischkäsekern (vegan möglich)

Die Füchse unter euch werden gleich feststellen: dieses Rezept ist exakt dasselbe wie das für die Himbeer-Vanille-Cupcakes, nur mit Erdbeeren statt Himbeeren 😉 Das Rezept funktioniert ganz allgemein mit sehr vielen Obstsorten. Bei mir findet ihr viele Vorschläge in der Übersicht, aber eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Diese Cupcakes sind einfach ein Traum und wenn man das Frosting mit Quark macht sogar kalorienärmer als die meisten meiner Rezepte ;). Es hat Schwierigkeitsgrad 3 von 3, weil man einen Erdbeerpudding kochen und einen Kern zubereiten muss. Aber zur Erinnerung: Stufe 3 bedeutet einfach etwas aufwändiger. Ihr könnt den Frischkäsekern auch weg lassen.  Die vegane Version findet ihr unterhalb der Trennlinie.

Ich empfehle, zuerst das Frosting vorzubereiten. Ihr benötigt:

  • ein Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 300 Gramm aufgetaute Erdbeeren aus der Tiefkühlung
  • 50 Milliliter Milch
  • 80 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Quark, Frischkäse natur oder Mascarpone (oder Mischungen daraus)
  • 70-90 Gramm Puderzucker (je nach dem, wie süß ihr es wollt. Nehmt erstmal 70 Gramm und fügt bei Bedarf mehr hinzu)

Den Saft der Erdbeeren etwas abgießen. Die Erdbeeren mit einem Pürierstab gut durch pürieren. Dann durch ein Sieb hindurch in einen kleinen Kochtopf geben (es sollen keine Kerne in das Frosting). Nun den Zucker, die Milch und das Puddingpulver mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die pürierten Erdbeeren langsam erhitzen. Wenn sie fast kochen, Temperatur etwas reduzieren und das angerührte Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren. Es dauert einige Minuten, bis die Masse bindet und ein fester Pudding entsteht. Dabei kann es auch ansetzen, also immer tapfer weiter rühren. Wenn alles wie Pudding ist, sofort in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Ihr könnt die Masse auch über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. (natürlich erst in den Kühlschrank geben, wenn sie Raumtemperatur hat). In der Zwischenzeit könnt ihr in Ruhe die Muffins backen und den Frischkäsekern zubereiten. Wenn alles fertig ist, müsst ihr den fertigen Erdbeerpudding mit dem Mixer nochmal gut verrühren. Dann Puderzucker und Quark o. Ä. mit dem Mixer unterrühren. Gut verrühren. Das war der etwas aufwändigere Teil.

Für den Vanillemuffin benötigt ihr:

  • 190 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 140 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Fläschchen Buttervanille-Aroma
  • n. B. Vanillepulver, Vanillepaste o. Ä. (kann man auch weg lassen)
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 40 Milliliter Milch

Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel vermischen. In einer größeren Schüssel Zucker, Vanillezucker, Aroma, Vanillepulver und Eier mit dem Mixer gut und lange verrühren. Nun die Mehlmischung und die Milch dazu geben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Den Teig dann in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen).

In der Zwischenzeit bereitet ihr den Frischkäsekern zu. Ihr benötigt dafür:

  • 100 Gramm Frischkäse natur
  • 20 Gramm Butter
  • 15 Gramm Puderzucker
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Die Masse erst in die Muffins geben, wenn diese wirklich vollständig ausgekühlt sind. Für den Kern habe ich einen „Cupcake-Corer“ (findet man unter diesem Namen schnell im Internet). Ein Apfelausstecher funktioniert aber auch, ebenso ein Messer. Ihr macht also von oben ein Loch in den Muffin und gebt mit Hilfe eines Teelöffels die zitronige Frischkäsefüllung hinein. Zum Schluss füllt ihr das fertige Frosting in einen Spritzbeutel und gebt es auf die Muffins.

Ich habe die Cupcakes oben mit essbaren Schmetterlingen aus Zucker, unten mit kleinen Blüten aus Esspapier sowie nicht essbaren Herzchen und Fähnchen dekoriert (Suchbegriff „Tortendeko“ oder „Kuchendeko“), aber eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man kann mit dem Frosting auch Rosen spritzen. Dafür benötigt man einen entsprechenden „Tip“, also eine Spitze für den Spritzbeutel. Ich habe meinen auf einer Back-Messe gekauft.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!

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Vegane Version

Ich empfehle, zuerst das Frosting vorzubereiten. Ihr benötigt:

  • ein Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 300 Gramm aufgetaute Erdbeeren aus der Tiefkühlung
  • 50 Milliliter stilles Wasser (Leitungswasser)
  • 80 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Soyananda pur oder anderer veganer Frischkäse
  • 70-90 Gramm Puderzucker (je nach dem, wie süß ihr es wollt. Nehmt erstmal 70 Gramm und fügt bei Bedarf mehr hinzu)

Den Saft der Erdbeeren etwas abgießen. Die Erdbeeren mit einem Pürierstab gut durch pürieren. Dann durch ein Sieb hindurch in einen kleinen Kochtopf geben (es sollen keine Kerne in das Frosting). Nun den Zucker, das Wasser und das Puddingpulver mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die pürierten Erdbeeren langsam erhitzen. Wenn sie fast kochen, Temperatur etwas reduzieren und das angerührte Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren. Es dauert einige Minuten, bis die Masse bindet und ein fester Pudding entsteht. Dabei kann es auch ansetzen, also immer tapfer weiter rühren. Wenn alles wie Pudding ist, sofort in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Ihr könnt die Masse auch über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen (natürlich erst in den Kühlschrank geben, wenn sie Raumtemperatur hat). In der Zwischenzeit könnt ihr in Ruhe die Muffins backen und den Frischkäsekern zubereiten. Wenn alles fertig ist, müsst ihr den fertigen Erdbeerpudding mit dem Mixer nochmal gut verrühren. Dann Puderzucker und Quark o. Ä. mit dem Mixer unterrühren. Gut verrühren. Das war der etwas aufwändigere Teil.

Für den Vanillemuffin benötigt ihr:

  • 250 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 140 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Fläschchen Buttervanille-Aroma
  • n. B. Vanillepulver, Vanillepaste o. Ä. (kann man auch weg lassen)
  • 150 Gramm weiches Alsan
  • 3 Ei-Ersatz von DM)
  • 250 Milliliter Mineralwasser

Alle trockenen Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen. Ei-Ersatz gemäß Anleitung zubereiten, sprich die 3 Beutel mit 150 Millilitern Wasser anrühren (weitere 100 Milliliter Wasser folgen erst später). Nun das Alsan und Aroma hinzugeben und mit dem Mixer gut und lange verrühren. Nun die Mehlmischung und das restliche Mineralwasser dazu geben. Bevor ich den Mixer anstelle, verrühre ich die Masse immer mit dem ausgeschalteten Mixer. Dadurch wirbelt das Mehl nicht auf. Den Teig dann nur kurz mit dem Mixer auf höchster Stufe verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Den Teig dann in 12 Muffinförmchen füllen, die sich in einem Muffinblech befinden. Bei 180 °Celsius und Umluft im vorgeheizten Ofen ca 20-25 Minuten backen (jeder Ofen bäckt anders – einfach nach 20 Minuten eine Garprobe machen. Die Muffins nicht zu dunkel werden lassen).

In der Zwischenzeit bereitet ihr den Frischkäsekern zu. Ihr benötigt dafür:

  • 100 Gramm Soyananda pur (Simply V natur geht auch, aber ich mag Soyananda lieber)
  • 20 Gramm Alsan
  • 15 Gramm Puderzucker
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Die Masse erst in die Muffins geben, wenn diese wirklich vollständig ausgekühlt sind. Für den Kern habe ich einen „Cupcake-Corer“ (findet man unter diesem Namen schnell im Internet). Ein Apfelausstecher funktioniert aber auch, ebenso ein Messer. Ihr macht also von oben ein Loch in den Muffin und gebt mit Hilfe eines Teelöffels die zitronige Frischkäsefüllung hinein. Zum Schluss füllt ihr das fertige Frosting in einen Spritzbeutel und gebt es auf die Muffins.

Ich habe die Cupcakes oben mit essbaren Schmetterlingen aus Zucker, auf dem Foto unten mit kleinen Blüten aus Esspapier sowie nicht essbaren Herzchen und Fähnchen dekoriert (Suchbegriff „Tortendeko“ oder „Kuchendeko“), aber eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man kann mit dem Frosting auch Rosen spritzen. Dafür benötigt man einen entsprechenden „Tip“, also eine Spitze für den Spritzbeutel. Ich habe meinen auf einer Back-Messe gekauft.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Backen!